Gemüsebrühe mit Wildkräutern selber machen – So einfach geht’s.
Viele Gemüsebrühen auf dem Markt enthalten viel Zucker, Hefeextrakt, und komische Füllstoffe, die wir in unserer Brühe eigentlich nicht brauchen. Deshalb mache ich schon seit einigen Jahren meine Gemüsebrühe selbst.
Das Schöne daran ist, dass man sie nach eigenem Geschmack mit den verschiedensten Gemüsesorten und Kräutern mischen kann. Das Verhältnis von Gemüse und Kräutern zu Salz ist 100 g : 20 g – egal welches Gemüse Du verwendest.
Du brauchst dazu:
- Bio-Suppengrün (Karotten, Lauch, Sellerie etc.)
- Wildkräuter und –wurzeln wie (Gierschblätter, Brennnesselblätter, Bärlauchblätter und –knospen, Wilde Möhrenblätter und -wurzeln, Löwenzahnblätter- und wurzeln)
- Meersalz
Dazu Suppengrün, Wildwurzeln und Wildkräuter waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden. Anschließend in einem guten Mixer fein zerkleinern (oder fein reiben) und mit dem Salz vermischen. Ca. 30 Minuten ziehen lassen, bis sich etwas Flüssigkeit gebildet hat. Die Masse in heiß ausgespülte Schraubgläser füllen und fest verschließen. Im Kühlschrank ist sie mehrere Monate haltbar.
Die fertige Gemüsebrühe ist sehr salzig und sollte sparsam verwendet werden. Für ca. 500 ml Wasser oder Flüssigkeit reicht 1 gehäufter Teelöffel zum Würzen. Das Salz muss in dieser Konzentration verarbeitet werden, da es als Konservierungsmittel dient und die Gemüsepaste lange haltbar macht.
In einer gewürzten Gemüsebrühe kann Gemüse aller Art wandern: Champignons, Frühlingszwiebeln, Paprika, Pastinaken, frische oder getrocknete Tomaten. Auch Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie Thymian oder Liebstöckel geben eine besondere Würze. Für eine asiatische Variante: frische Ingwerknolle reiben, wer mag auch Knoblauch. Als Geschmacksverstärker kannst du auch noch etwas Sojasauce unter die Paste mischen.
Wuide Grüße
Eure Kordula